18.Feb´14 – Familienaufstellung mit dem Herkunftssystem

18.Februar 2014: Familienaufstellung mit dem
Herkunftssystem. Erlebe wie sich Verstrickung
und Leid in Liebe und Kraft verwandeln.
Bringe Dein Anliegen mit, wir stellen auf!

Am kommenden Dienstag stellen wir Euch/Ihnen im Rahmen der
Prozessorientierten Heilkunde am Dienstag” die heilsame Arbeit mit dem Familiensystem vor, das Familienstellen.

Ich möchte an dieser Stelle ein paar Worte verlieren, wieso die systemische Arbeit
mit der Familie nach dem Verfahren des Familienstellens und der
systemischen Strukturaufstellungen so wichtig ist:

1. Ein einfacher und essentiell-wichtiger Grund:

Jeder Mensch hat ein Recht, ein Lebensrecht auf eine schöne Kindheit, eine schöne
Jugend, eine angenehmes Verhältnis zu seiner Familie und in erster Linie zu seinen
oder ihren Eltern. Mit dem Familienstellen bekommen wir die Möglichkeit an unseren familiären Themen zu arbeiten und neue Kraft zu gewinnen, auch wenn die Eltern
gestorben sind oder das aktuelle Verhältnis keine Kommunikation zulässt.
Die Arbeit findet regulär in Gruppen statt, wir brauchen für die Arbeit sogenannte
Stellvertreter, also Menschen, die sich in den Dienst der Klienten stellen.
(Immer wieder ein wirklich toller Dienst, ein grosse Danke an allen die für die Arbeit
schon gestanden haben!)
Als Stellvertreter kann ich im Grunde alles “darstellen”: Menschen, Tiere, Themen,
Wünsche, Situationen, Verstorbene, Engel, Fantasiefiguren, bekannte
Persönlichkeiten, Worte, ja sogar ganze Sätze und Erkankungen.
Wir bedienen uns dabei einer Funktion, die wir als Menschen alle haben: eine Art
Thermometer zu sein, ich als Aufstellungsleiter lese das Thermometer ab, indem ich
Fragen stelle: “Wie geht es Dir mit der Mutter?” oder “Zu wem hier im Raum hast
du am meisten Kontakt?
” oder “Wie fühlt es sich an, wenn du deinen Vater hörst?
Daran kann ich ablesen, was das System des Klienten braucht, welche Veränderungen
ich im Raum stellen muss: z.B. den Klienten mit seiner Vorderseite in Richtung der
Mutter stellen oder eine Position einnehmen zu lassen, die ihm oder ihr als Kind angemessen sind.

2. Wir brauchen mindestens den inneren Anschluss an unser Familiensystem:

Ich will an dieser Stelle keineswegs dogmatisch klingen, es ist meine Erfahrung:
Ich habe noch niemanden erlebt, der ein durchweg glückliches, erfolgreiches und kraftvolles Leben führt, der nicht mindestens auf einer Ebene an sein oder ihr eigenes Familiensystem angeschlossen ist.
Hierbei kann es durchaus sein, dass die Klientin oder der Klient im äusseren Leben
wenig Kontakt zur eigenen Familie bzw. den Eltern hat, aber mindestens trägt er
oder sie ein leuchtendes und kraftvolles Bild in sich von Eltern
, die hinter ihr oder
ihm stehen, kraftvoll ins Leben schauen, Stolz und Freude über ihr Kind ausdrücken
und so dem Kind (und gleichzeitig Erwachsenen) einen kraftvollen Schub ins Leben geben.
Wahrscheinlich sehen wir auch noch hinter den Eltern die weiteren Ahnen, die
Grosseltern und weiter zurück… Auch von dort strömt die Kraft, die Liebe, der Segen
der weiblichen und männlichen Ahnen der Linien, denen wir angehören, direkt
zu uns
. Auf der Ebene auf der wir dort arbeiten ist die Familie, sind die Linien der
Ahnen bildlich gesprochen wie eine Steckdose, an die wir uns anschliessen können.
Ohne Wenn und Aber, der elterliche Segen ist bedingungslos.

Ich freue mich auf Ihr/Dein Kommen, wir stellen an diesem Abend auf, bring Dein, bringen Sie Ihr Anliegen mit.
Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen. Danke.
(Wir beginnen um 19.30 Uhr, im Roten Salon des Zentrums
für Therapie, Tanz und Gestaltung in Tübingen.)

Fabian Strumpf & Katrin Kittelberger