Lachen

In der Therapie ist Lachen und Humor ganz wichtig, deshalb hier an dieser Stelle etwas zum Schmunzeln und für die Selbstironie:

Eine einfache Frage oder wie die verschiedenen Therapeuten darauf antworten

Eine Frau in einer fremden Stadt fragt:
“Wo geht’s denn hier zum Bahnhof?”
So antworten ihr:

Ein Gesprächstherapeut:
“Sie wissen nicht wo der Bahnhof ist und das macht Sie nicht nur traurig, sondern auch ein Stück weit wütend.”

Ein Psychoanalytiker:
“Sie meinen diese lange dunkle Höhle, wo immer etwas Langes rein- und rausfährt, rein und raus?”

Ein Tiefenpsychologe:
(langsam, gedehnt:) “Sie….. wollen verreisen?”

Ein Verhaltenstherapeut:
“Heben Sie den rechten Fuß! Schieben Sie ihn nach vorne!
Sehr gut. Hier haben Sie ein Bonbon.”

Ein Gestalttherapeut:
“Du, lass das voll zu, dass Du zum Bahnhof willst.”

Ein Hypnotherapeut:
“Schließen Sie die Augen. Entspannen Sie sich! Fragen Sie nun Ihr Unterbewusstsein, ob es Ihnen bei ihrer Suche behilflich sein will.”

Ein Kreativitätstherapeut:
“Hüpfen Sie so lange auf einem Bein, bis Ihr Kopf eine Idee freigibt.”

Ein Freudianer:
“Sagen Sie mir doch bitte, inwiefern Sie vielleicht selbst der Bahnhof sind!”

Ein Provokationstherapeut:
“Ich wette, da werden Sie nie drauf kommen.”

Ein Familientherapeut:
“Für wen in der Familie ist es besonders wichtig, dass Sie zum Bahnhof gehen?”

Ein klassischer Familientherapeut:
“Was ist Dein sekundärer Gewinn, wenn Du mich nach dem Weg zum Bahnhof fragst?
Möchtest Du meine Bekanntschaft machen?”

Ein systemischer Familientherapeut:
“Ich frage mich, was Ihre Mutter tun würde, wenn ihr Vater ihr diese Frage stellen würde.”

Ein Familienaufsteller:
“Wenn Sie ihren Vater hinter sich spüren würden, hätten sie den Bahnhof schon längst
gefunden!”

Ein humanistischer Psychotherapeut:
“Wenn Du da wirklich hin willst, wirst Du den Weg finden.”

Ein Psychiater:
“Bahnhof ? Zugfahren ? Welche Klasse ?”

Ein Bioenergetiker:
“Machen Sie mal ‘Sch…, Sch…, Sch… ‘ und spüren Sie, was passiert.”

Ein Kurzzeittherapeut:
“Stellen Sie sich vor: plötzlich geschieht ein Wunder und Sie sind schon am Bahnhof.
Was ist anders dadurch?”

Ein lösungsfokussierter Kurztherapeut:
“Angenommen, … Sie wären heute Abend … nachhause gegangen, und… – mitten in der Nacht – … geschieht ein Wunder … und was Sie zu mir geführt hat, ist gelöst … – einfach so! – … aber es geschah ja, während Sie schliefen – … woran … würden Sie beim Erwachen merken, dass sie schon am Bahnhof sind? Wer außer Ihnen könnte es sonst noch merken? Und woran?”

Ein Logotherapeut:
“Welchen Sinn macht es, dass Sie zum Bahnhof gehen?”

Ein Esoteriker:
“Wenn Du es sollst, wirst Du den Weg auch finden.”

Ein Geistheiler:
“Für die Antwort brauchen wir viel positive Energie. Lasst uns einen Kraftkreis bilden und Deinen Schutzengel anrufen.”

Ein Reinkarnationstherapeut:
“Geh zurück in die Zeit vor Deiner Geburt. Welches Karma lässt Dich immer wieder auf die Hilfe anderer angewiesen sein?”

Ein Tarotberater:
“Ziehen Sie eine Karte. Die wird Ihnen die Richtung zeigen.”

Ein NLPler:
“Stell Dir vor, Du bist schon auf dem Bahnhof. Welche Schritte hast Du getan?”

Ein Atemtherapeut:
“Der Atem wird Ihnen den Weg zeigen.”

Ein Positiv-Thinking-Therapeut:
“Schließen die Augen und sagen Sie zu sich selber: ich bin wunderbar und einzigartig und ich vertraue meinem Unterbewusstsein, daß es den für mich richtigen Weg weiß.”

Ein Rational-Emotiver-Therapeut:
“Nennen Sie mir einen vernünftigen Grund, warum Sie zum Bahnhof gehen wollen.”

Ein Coach:
“Wenn ich Ihnen die Lösung vorkaue, wird das das Problem nicht dauerhaft beseitigen.”

Ein Moderator:
“Schreiben Sie alle möglichen Lösungswege auf diese Kärtchen.”

Ein Zeitplanexperte:
“Haben Sie genug Pufferzeit für meine Antwort eingeplant?”

Ein Sozialarbeiter:
“Keine Ahnung, aber ich fahre Sie schnell hin.”

Ein Sozialpädagoge:
“Ich weiß nicht, aber es ist gut, dass wir darüber reden.”

Ein Psychodramatherapeut:
“Zum Bahnhof. Fein. Das spielen wir mal durch. Geben Sie mir Ihren Hut, ich gebe Ihnen meine Jacke und dann …”

Ein Lehrer:
“Wenn Sie aufgepasst hätten, müssten Sie nicht lange fragen.”

Ein Zahnarzt:
“Das kann ich Ihnen sagen, aber das zahlt Ihnen keine Kasse.”

Ein Kassenarzt:
“Hier haben Sie das Rezept. Ach so, wohin wollten Sie?”

Ein Physiotherapeut:
“Sie schaffen das! Spannen Sie dazu mal richtig ihre Beinmuskeln an und rennen Sie los!”

Ein systemischer Physiotherapeut:
“Hier ist ein Stadtplan. Prüfen Sie wieviel Kraft heute in Ihnen steckt und wieviel Sie für diese Aktion verwenden möchten. Anschließend wählen Sie das passende Transportmittel, also per Pedes, Fahrrad, Trampen, Straßenbahn, Taxi und so weiter.
Viel Erfolg!”

Ein Lauftherapeut:
“Einfach gerade aus, und wenn Sie schnell sind, schaffen Sie es in fünf Minuten.”

Ein Neurologe:
“Sie haben also die Orientierung verloren. Passiert Ihnen das öfter ?”

Ein Logopäde:
“Das heißt nicht „Bannhoff“, sondern „Baahhnhoof“. Versuchen Sie es noch einmal!”

Ein Anthroposoph:
“Ordnen Sie bitte erstmal Ihre höheren Wesensglieder.
Dann lesen Sie die Gesamtausgabe von Dr. Rudolf Steiner.”

Ein Homöopath:
“Wann hat das angefangen, dass Sie den Bahnhof suchen, wodurch wird das besser oder schlechter, was fühlen Sie dabei und wann menstruieren Sie?”

 

Sex auf schwäbisch

Ein Paar aus Stuttgart kommt zum Therapeuten. Der Therapeut fragt: “Was kann ich für sie tun?”
Der Mann antwortet: “Dädet se ons bitte beim Sex beobachta?”
Der Therapeut ist erstaunt, stimmt aber zu.
Als das Paar fertig ist, sagt der Therapeut: “Es tut mir leid, aber ich finde nichts aussergewöhnliches an ihrer Art Sex zu haben” und verlangt 80 Euro.

Im folgenden Quartal wiederholt sich das Ganze: zweimal in der Woche kommt das Paar, hat Sex und bezahlt 80,- € und geht wieder.

Nach einigen Wochen fragt der Therapeut: “Entschuldigen sie die Frage, aber was genau versuchen sie eigentlich heraus zu finden?”

Der Mann erwidert: “Gar nix! Aber sie isch verheiratet, also kenne mir net zu ihr, i bee au verheiratet, zu mir könnet mer also au net! Das Holiday Inn verlangt 150 Euro fir oi Zimmer, das Graf Zeppelin gar 360 Euro. Wenn mir zu ihne kommet, dann henn mir:
a) a saugut´s Alibi…
b) s´koschtet uns nur 80 Euro… und
c) die Krankenkasse erstattet ons 67,50 Euro zurück!

 

Reif für die Klinik?

Ein Besucher einer psychiatrischen Anstalt fragt den Direktor, nach welchen Kriterien entschieden wird, wann ein Patient aufgenommen wird oder nicht.
Der Direktor antwortet: “Wir füllen eine Badewanne, geben dem Kandidaten einen Teelöffel, eine Tasse und einen Eimer und bitten ihn, die Badewanne zu leeren.
Der Besucher: “Ich verstehe. Ein normaler Mensch würde den Eimer nehmen, richtig?”
Der Direktor: “Nein, ein normaler Mensch würde den Stöpsel ziehen.
Möchten Sie ein Zimmer mit oder ohne Balkon?”